Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 2. Band (1863)
Entstehung
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einzige Hoffnung, ihr das Leben zu erhalten, darin⸗ beſteht, daß ihre Mutter zu ihr kommt, nach welcher ſie Tag und Nacht in ihren Schmerzen ruft. Seht, mein Freund, deshalb will dieſe zärtliche Mutter hier trotz des Sturmwindes und der Gefahr hinüber nach England, und deshalb begreift Ihr, daß wir bis mor⸗ gen nicht warten können. Aber ich begreife auch, daß Ihr Euer Leben, welches Eurer Familie gehört, für ein paar elende Francs nicht wagen könnt. Ich mache Euch alſo einen Vorſchlag: Ich gebe Euch, ſobald wir mit Eurem Boot bis zum Expreß gekommen ſind,

zweihundert Francs. Wollt Ihr uns dafür hinüber zweih

führen?

Zweihundert Francs? murmelte der Fährmann vor ſich hin. Das wäre eine kleine Ausſteuer für meine Tochter Amelie, die gern den Fiſcher André heirathen möchte, aber—

Mein Freund, rief die Frau mit flehendem Ton, ich bitte Euch, fahrt uns hinüber, denn Ihr hört es ja, es gilt das Leben meiner Tochter. Mein Mann hat Euch zweihundert Francs geboten, ich biete Euch außerdem noch einhundert Francs, wenn Ihr uns fahrt.

Still, Amelie, nicht mehr, flüſterte der Mann, er

könnte ſonſt Verdacht ſchöpfen.

( laut, gleic freut

Exp)

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