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Der Bootsmann gab ſich daher auch nicht die Mühe, mit Worten zu antworten. Er ſtreckte die Hand nach den brüllenden, ſchäumenden Wogen aus, dann zu dem ſchwarzen Himmel empor, an welchem mit unheimlicher Schnelle ſchwere, düſtere Wolken ſich jagten, und ſchüttelte dann langſam und feierlich ſein Haupt.
Die bleiche Frau ſchmiegte angſtvoll ſich an den Arm ihres Begleiters und blickte mit thränenumdüſter⸗ ten Augen zu ihm empor.
Mein Freund, ſagte ſie ſeufzend, Du ſiehſt, es iſt umſonſt. Gott will nicht, daß wir gerettet werden.
Aber ich will es, rief der Mann ſtolz und gebie⸗ teriſch. Ja, ich will und muß hinüber nach dem Schiff, und es iſt Eure Pflicht und Schuldigkeit, Bootsmann, mich hinüber zu befördern. Ihr ſeid im Amte, der König Ludwig Philipp hat Euch hier an— geſtellt, und ihm habt Ihr den Eid der Treue ge⸗ ſchworen.
Ein ſeltſamer, forſchender Blick flog, während er das ſagte, über die großen blauen Brillengläſer hin auf den Bootsmann und bohrte ſich prüfend und neu⸗ gierig in deſſen Angeſicht ein.
Der Bootsmann lachte hell auf. Der König Lud⸗ 2*


