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Alles iſt zur Abreiſe bereit. Komme, mein Kind, denke daran, daß Dein Vater im Kerker ſchmachtet und daß Du ihm die Erlöſung bringen ſollſt.
Ich denke daran, ſagte Felicia, ich denke daran und ich bin bereit. Lebe wohl, Guido, Du Liebling meines Herzens, lebe wohl, meine Schweſter Carmela,
ad Du, geliebte Schweſter meiner Mutter, ſei der
auen, ich in werde
iſe eine Mutter. Noch einen Kuß, Carmela! Ich
ne und bringe ihn Deinem Vater, und wir Beide,
zund ich, die armen Verbannten, wir nehmen ihn
huns nach Amerika. Lebet wohl!
Sie ſtürzte vorwärts, zur Thür hinaus. Guido d Carmela wollten ihr folgen, aber Katharina hielt zurück.
Bleibt, ſagte ſie, vergrößert ihr nicht den Schmerz
s Abſchiednehmens, ihr ſtarkes Herz hat ſich losge⸗ ſen und—
Das laute Rollen eines abfahrenden Wagens, das
chmettern eines Poſthorns unterbrach ſie.
Sie iſt fort, oh mein Gott, ſie iſt fort, murmelte Guido, die Hände über ſein bleiches Antlitz legend, während Carmela in Thränen ausbrach.
Auf Eure Kniee nieder, meine Kinder, rief Katha⸗
Mhülbach, Erzherzog Johann. 4. Abth. I. 21
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