hat Jetzt den rſten bini, vor. ich
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Schlaf auf dem Divan. Katharina Cibbini aber ſaß am Clavier und entlockte dem Inſtrument gar wunder⸗ bare und liebliche Melodien. Vielleicht dachte ſie der fernen Heimath, vielleicht ihrer armen Schweſter, der Gräfin Confalconi, die im Gram um den geliebten Gemahl geſtorben war, vielleicht ihres eigenen trauer⸗ vollen Daſeins, denn Thräne nach Thräne rollte über ihre Wangen nieder, und die ſonſt ſo ſtolze und ge⸗ faßte Frau ſchämte ſich der Thränen nicht.
Aber während der Kaiſer jetzt ſchlief, war es im Kaiſerpalaſt und draußen auf der Straße lebendig ge⸗ worden. Die Kunde von dem in der Nacht erfolgten Tode des Kaiſers hatte ſich ſchnell durch ganz Wien verbreitet, und das Volk ſtrömte durch die Straßen neugierig und ungeduldig irgend einer officiellen Kunde von dem Ableben des Kaiſers harrend und von dem Teſtament, das er ſeinem Volke hinterlaſſen.
Endlich ſah man hier und da die Beamten der Polizei ſich nahen, gefolgt von Leuten, die Töpfe mit Kleiſter und große Stöße bedruckter Papierbogen mit ſich ſchleppten.
Das Volk, das ſich durch alle Straßen drängte, wie eine ungeheure Meereswoge, murmelnd und rau⸗
ſchend wie dieſe, das Volk verſtummte jetzt und blickte


