Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 1. Band (1863)
Entstehung
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auch ſie hatten, nach den Nachtwachen der letzten Zeit, dem Bedürfniß des Schlafes nicht länger wider⸗ ſtehen können, auch ſie ſaßen auf den Lehnſtühlen neben der Thür des kaiſerlichen Wohnzimmers und hatten, feſt überzeugt, daß ihr Herr und Gebieter noch in feſtem Schlaf auf ſeinem Lager ruhte, ſich der Wohlthat eines erquickenden Schlummers überlaſſen.

Ferdinand wandte ſich rückwärts nach Katharina hin, und deutete dann mit einem ſanften Lächeln auf die Schläfer.

Seien's recht leiſe, flüſterte er. Wollen die armen Schläfer nit wecken! Haben gar ſo viel wachen müſſen, und es iſt gar ſo ſchön, ſchlafen zu können.

Leiſe auf den Zehen trat alſo der Kaiſer in ſein Wohnzimmer ein, leiſe auf den Zehen folgte ihm Ka⸗ tharina Cibbini. Aber während Ferdinand das Zim⸗ mer raſch durchſchritt, um ſich in den anſtoßenden Muſikſaal zu begeben, winkte Katharina den ver⸗ trauten Kammerdiener Ferdinand's zu ſich, der eben damit beſchäftigt war, das Dejeuner des Kaiſers zu ſerviren.

Halten Sie ſich bereit, ſagte ſie leiſe und eilig, ſorgen ſie, daß die krampfſtillenden Tropfen, daß der Thee und alles Nöthige zur Stelle ſei. Ich fürchte,