Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 1. Band (1863)
Entstehung
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ſagen's dazu? Nit wahr, das ſind gar ſchlimme Prophezeihungen, und es läuft Einem dabei eine Gänſehaut über'n Leib, wenn man halt eben das Un⸗ glück hat, eine Gans zu ſein. Aber ich fürcht' mich halt nit, und ich mein', der Herr Anonymus hätt' ſich die Müh' ſparen können, mir ſeine Weisheit aus⸗ zukramen. Denk' auch, ich weiß, wer der Herr Ano⸗ nymus iſt, der ſo gar ſehr beſorgt iſt um das Staats⸗ wohl Oeſterreich's, und gar ſo gern ſeine ſuperkluge Naſ' in Alles ſtecken möchte. Kommen's mal her, Metternich, ſehen's Sich das Geſchreibſel einmal or⸗ dentlich genau an. Sehen's halt die J's, und da die

O's, und hier die allerliebſten geſchwenkten H's, und da die A's, und die N's, wahrhaftig, ich kenn' dieſe niedlichen, gedrechſelten Buchſtaben, und wenn ich ſie jetzt ſo zuſammen buchſtabir', ſo geben's mir zuſam⸗ men das WortJohann, und es erinnert mich gar angenehm an meinen weiſen und klugen Bruder, den Herrn Erzherzog Johann. Iſt halt recht lang nit in Wien geweſen, mein lieber Herr Bruder Johann, ſchießt immer noch Böcke in Steyermark und ſtudirt Volksſouverainetät bei ſeiner Frau Anna Plochl, der Freiherrin vom Brandhof. Und dieſer Brief hier iſt wohl auch nichts weiter als ein Bock, den mein Herr 2*