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Der Kaiſer legte ſeine Schnitzarbeit bei Seite und nahm aus ſeinem Bureau einen aufgeſchlagenen Brief, den er jetzt mit raſchem, prüfenden Blick überflog.
Hier zum Beiſpiel, dieſe Stelle, rief er, hören's einmal:„Was noch im deutſchen Volke von Heilig
haltung des monarchiſchen Princips, von Reſpect und
Ergebenheit vorhanden geweſen, das erhält jetzt durch
Metternich, dieſen unſeligen Anwalt der Fürſten und ihrer Prinzipien den Todesſtoß, und wird vor dem zornigen Sturmhauch der öffentlichen Meinung in Aſche zerfallen.“ Nit wahr, das klingt ganz grauslich und haarſträubend? Und hier wieder weiterhin, da kommt's halt noch fürchterlicher. Hören's nur!„Die Fürſten ſollten, ſtatt ſich zu freuen, ſich grämen über dieſe neueſten Wiener Conferenzen; ſie bringen ein großes Opfer damit— die alte Anhänglichkeit, Zu⸗ traulichkeit und Liebe der Völker. Die hat Metternich jetzt den Fürſten genommen. Erhalten ſie je wieder Sympathien, ſo nur durch ihre eigenen Verdienſte; aber es iſt zu nicht ermeſſen, wie die Kluft ausgefüllt wer⸗ den ſoll, die zwiſchen den Thronen und Bürgerhütten,
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zwiſchen Fürſt und Volk aufgeriſſen iſ Na, was
*) Adolph Schmidt: Zeitgenöſſiſche Geſchichte, Seite 43.


