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und ebenſowenig wie eine Lehrfreiheit darf es eine Preßfreiheit geben, ſondern man muß ihnen Beiden ſo ſtraffe Zügel anlegen, daß man ſie lenken kann nach beſter Einſicht und Kraft. Ja, es iſt nicht genug, daß man dem gedruckten und geſprochenen Worte ſolche Zügel anlege, ſondern durch ſie muß man dahin gelangen, die Gedanken ſelbſt zu beherr⸗ ſchen, und in die geſetzlichen Grenzen einzuordnen
Metternich, rief der Kaiſer ganz begeiſtert, Metten nich, wenn Sie ſo ſprechen, ſo ſind's recht der Mann nach meinem Herzen, und ich freu' mich Ihrer. Sie haben da ein großes und weiſes Wort geſprochen Ja, das iſt halt die Hauptſach', daß man Macht und Gewalt hat über die Gedanken der Menſchen, und daß die Unterthanen ſich ſo ergeben in Gehorſam und Demuth fühlen, daß ſie nit einmal zu denken wagen, was der Landesherr nit billigen und die Geſetze nit gut heißen könnten. Wenn Sie das durch Ihre Con⸗ ferenzen anbahnen und bewerkſtelligen können, ſo haben's eine ſegensreiche That gethan, und die kommenden Geſchlechter noch werden's Ihnen danken
Ich hoffe, daß wir dieſe That vollbracht haben
ſagte Metternich, leiſe und lächelnd ſein Haupt neigend Ich hoffe, daß wir mindeſtens einen Weg gefunden


