Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 3. Band (1862)
Entstehung
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Dann ſank er zurück, nur noch ein letztes Röcheln, ein letztes raſches Wenden ſeines Hauptes, und das Martyrium war zu Ende, der Sohn Na⸗ poleons war nicht mehr!

Zur ſelben Stunde, als in Schönbrunn der Todes kampf des Herzogs von Reichſtadt begann, ſprach Lä⸗ titia, die Mutter Napoleons, in Rom über den ge⸗ liebten fernen Enkel den letzten Segen ihrer Liebe aus. Mit Thränen der Rührung hatte ſie in dieſer Stunde mit dem Freunde ihres Enkels, mit Prokeſch von der Oſten, von dem Herzog von Reichſtadt geſprochen. Jetzt, da er Abſchied nehmen wollte, um von Rom nach Wien abzureiſen, jetzt richtete ſich Lätitia von ihrem Lager empor, auf dem Alter und Leiden ſie ge feſſelt hielten.*

Seit dem Tage der Trennung zu Blois, ſagte ſie, ſeit jenem Unglückstage habe ich den Sohn meines Sohnes nicht wieder geſehen. Wir ſind Beide, ich durch mein Alter, er durch ſeine Krankheit am Rande des Grabes! Ich werde ihn nicht wieder ſehen! Sie gehen zu ihm. Ich habe Niemanden, durch den ich ihm meinen mütterlichen Segen ſchicken könnte, und bevor ich ſterbe, möchte ich ihm dieſen Segen ſo gern

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