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tödtlichen Riſſe erhalten, daß die Seele von Eiſen ihn zerdrückte. Aber es ſollte ſein Geheimniß ſein, das er Niemand bekennen wollte, das Niemand, wie er meinte, errathen konnte. Er klagte niemals, er erklärte auf alle Fragen der Aerzte, daß er ſich ſehr wohl befände, daß er durchaus keine Schmerzen fühle.
Aber die Aerzte wollten dieſen bleichen Lippen, die ſich zu einem Lächeln zwangen, nicht glauben, ſie hielten ihn als ihren Gefangenen in Schönbrunn zurück.
In Schönbrunn, wo im Jahre 1809 der Kaiſer Napoleon ſo glänzende Tage des Triumphes erlebt, in Schönbrunn kämpfte ſein Sohn den langen erbit⸗ terten Kampf ſeiner Jugend gegen die Feinde Tod und Krankheit. Sie verfolgten ihn am Tage, ſie ſtanden Nachts an dieſem prunkvollen Lager, auf welchem jetzt ein bleicher ächzender Jüngling lag, auf welchem einſt ein Triumphator geruht, umgaukelt von den Träumen ſeines Ruhms und ſeiner Größe.
Der Triumphator war geſtorben als Gefangener auf der Felſeninſel St. Helena, für den Sohn des Triumphators war Schönbrunn ſeine Inſel Helena.
Er führte ſeinen Kampf gegen den Tod wie ein Held, er machte dem Feind jeden Schritt vorwärts
ſtreit
auf Nät


