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ſtürzend, die beiden Arme zu ihm erhebend, rief er mit lauter Stimme: Vater, neige Dich zu mir und erlöſe mich. Ich bin ein Gefangener in Oeſterreichs Adlerklauen! Ich—
Plötzlich verſtummte er und ſtarrte nach dem Schreibtiſch hin, der unter dem Bilde ſtand. Wieder lag da ein Brief, und er erkannte es an dem Papier, an der Adreſſe, es war wieder ein Brief von Napo leone Camerata.
Er hob ihn empor, er riß ihn auseinander, und halblaut, mit bebenden Lippen, mit zitternder Stimme las er:
Sind Sie der öſterreichiſche Erzherzog oder der franzöſiſche Prinz? Wollen Sie der Gefangene Oeſter reichs bleiben, oder ein freier Mann, ein Fürſt, ein Kaiſer werden? Im Namen Ihres Vaters, im Na men aller Napoleoniden richte ich dieſe Frage an Sie. Fühlen Sie denn nicht die Schmach, die auf Ihnen laſtet? Der Sohn Napoleons ißt das Gnadenbrod des Kaiſers von Oeſterreich! Oh Gott, Gott, kann denn der große Kaiſer in ſeinem Grabe Ruhe finden, ſo lange ſein Sohn als Kriegsbeute ſeines Feindes unter dem Joch dahin ſchreiten muß?— Haben Sie
meine Briefe empfangen? Wollen Sie mir nicht ant


