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Wohin denn fahren wir, mein Liebſter und mein Herr?
Zum Brandhof, mein Lieb, in Deine neue Heimath. Da iſt ſchon der Prieſter bereit, uns einzuſegnen zur heiligen Ehe und zuſammen zu fügen, was Gott zu⸗ ſammen gefügt hat. Komm, mein Lieb!
Ich komm ſchon, flüſtert ſie leiſe. Und mit einem letzten langen Blick nimmt ſie Abſchied vom lieben See, von den Bergen und den Felſen, und heeitet ihnen die Arme entgegen und ruft: Lebt wohll Lebt wohl! Gott ſegne Euch!
Dann wendet ſie ſich, nimmt raſch des Liebſten Arm und eilt fort. Das Echo aber rings um den Grundlſee klingt leis und immer leiſer nach: Gott ſegne Euch!
Ende des zweiten Bandes.
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