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rief der Kaiſer lachend. Haſt ganz Recht, Herzog, wir Männer wollen halt nix mit dem Weibervolk zu thun haben, uns würd' die Madame Omphale die Schürz' nit vorgebunden und den Spinnrocken nit in die Hand gegeben haben. Ah, Madame Kaiſerin, was denken's denn halt von uns? Wie können's uns Männer zu einem Frauenfeſt einladen?
Es iſt wahr, ich ſehe mein Unrecht ein, ſagte die Kaiſerin lächelnd, und ich werde mich daher wohl be⸗ gnügen müſſen mit der Freude, den Herrn Herzog heute bei Tafel zu ſehen. Aber werden Ew. Majeſtät nicht unſerm lieben Franz eine würdige Belohnung zuerkennen für ſein glänzendes Examen?
Gewiß werde ich das und ich habe dem Franzli verſprochen, daß, wenn er Numero Eins erhält, er ſich von mir eine Gnad' erbitten kann, die ich ihm jedenfalls bewilligen werde. Jetzt, da er Numero Eins mit Auszeichnung bekommen hat, jetzt bewillige ich ihm zwei Bitten.
Nun, mein Franzli, nun beſinne Dich, rief die Kaiſerin, was für zwei Bitten willſt Du thun? Laß hören, mein kleiner Freund.
Ah, liebe Kaiſerin, das geht nit ſo raſch, ſagte der Kaiſer, man kann ſich doch nit ſo ſchnell entſcheiden.


