ſeine zarte, ſchlanke Geſtalt, er preßte den Mund feſt zuſammen, um den Freudenſchrei zurückzuhalten, der aus ſeinem Herzen emporſtieg, um das Lächeln zu unterdrücken, das ſich auf ſeinen purpurnen Lippen drängte. Aber ſeinen Augen konnte er nicht ver wehren, daß ſie ſtrahlten vor Freude, ſeinen Wangen konnte er nicht gebieten, daß ſie nicht zu Purpurroſen erblüheten, und mit dem Glanz der Freude die Bläſſe wieder verdrängten.
Ich danke Ihnen, meine Herren, ſagte der Kaiſer, Sie haben der Kaiſerin und mir durch Ihr Urtheil eine große Freude gemacht, und ich hoffe, wenn wir das nächſte Mal wieder hier zuſammen kommen, wird der Herzog ſchon dafür ſorgen, daß wir halt wieder ſo'ne Freud' haben. Nochmals, ich dank' Ihnen.
Und mit einer gnädigen Bewegung ſeiner Hand und einem freundlichen Kopfnicken entließ der Kaiſer die Herren.
Du aber, mein kleiner Spielkamerad, Du bleibſt bei mir, ſagte der Kaiſer, indem er dem Prinzen ſeine Hand darreichte. Ich lad' Dich ein, heut' den Wir wollen
halt bei einander bleiben, und was es an Plaiſir
giebt, das theilen wir miteinander.
ganzen Tag mein Geſellſchafter zu ſein.


