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Ihr könnt's ihm ſchaffen, ruft er glühend, ja, Ihr könnt's ihm ſchaffen, Ihr allein!
Sie blickt erſtaunt und fragend zu ihm auf. Wie meint Ihr das? fragt ſie unſchuldig. Was können wir denn thun, um ihn glücklich zu machen? Wenn wir es vermögen, thun wir's ganz gewiß. Sagt's alſo, wenn Ihr's wißt.
Er kann's Euch ſelber ſagen, erwiedert er kurz. Um Eins nur beneid' ich den Erzherzog.
Um was denn?
Darum, daß Ihr vor ihm ſingen wollt.
Sie lacht laut und fröhlich auf wie ein Kind. Nun, darum braucht Ihr ihn nit zu beneiden. Ihr könnt's ja auch mit anhören. Ich bitt' Euch, macht mir die Freud', ſeid morgen unſer Gaſt, nehmt Theil an unſerm ſchönen Feſt. Muß meinem lieben Vater und meinen fünf Kindern doch meinen Lebensretter vorſtellen, daß ſie ihm danken können.
Euren fünf Kindern? fragt er lachend. Ihr habt fünf Kinder? Ihr liebe kleine Mutter von ſechszehn Jahren?
Herr, lacht nit, ſagt ſie ernſt und feierlich. Ich hab' fünf Kinder, und ſo wahr ich leb', ich will ihnen eine treue Mutter ſein. Hab's meiner lieben Mutter


