ich ſicherlich ſtecken mitten im Lied, denn ſie haben mir erzählt, er hat große wundervolle Augen, und wenn er einen damit anſchaut, ſagt der Vater, da iſt's gleich, als müßt' ſich einem das Herz im Leib' umdrehen vor Luſt und Freud', und auch vor Schmerz und Rührung. Nun, ſagt ſelbſt, wie ſoll ich nur ſingen, wenn ſich mir's Herz im Leib' umdreht, und ſeine großen ſtolzen Augen mich armes Dingerl in die Verwirrung bringen?
Es wird ſchon gehen, Jungfer Anna, ſeid nur guten Muths. Sie haben's übertrieben, der Erz herzog hat gar keine ſo ſchönen Augen.
Ich bitt' Euch, ruft ſie glühend, ſeid ſo gut und redet mir nichts gegen den Herrn Erzherzog! Meint wohl, Ihr allein könnt ſchöne Augen haben, und kein Anderer? Aber ich ſag's Euch, der Erzherzog Johann hat noch ſchönere als Ihr. Wie zwei Sonnen ſind ſeine Augen, und wo ſie hin leuchten, da blühen die Blumen ſchöner auf, und die Menſchen fühlen ſich glücklicher.
Ihr kennt alſo den Erzherzog Johann?
Nein, ich kenn' ihn nicht, und doch kenn' ich ihn.
Das heißt, ich hab' ihn nie geſehen, aber ſo viel von
ihm gehört, daß mir iſt, als kennt' ich ihn ſchon lange.
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