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Gemsbart und einigen Federn vom Auerhahn, die eine kleine Meſſingſchnalle zuſammenhält. Ein kurzer grauer Rock, einer Jacke gleich, umhüllt weit und bequem ſeine ſchlanke, hohe Geſtalt, das kurze graue Beinkleid iſt um die Taille von einem breiten Leder— gurt zuſammengehalten, der vorn gar kunſtvoll mit allerlei bunter Seide geſtickt und ausgenäht iſt, und aus dem an der linken Seite der Griff des Meſſers, des unentbehrlichen Gefährten aller Alpenjäger, her— vorblinkt. Das Knie iſt nur bedeckt von dem grün und weiß geſtreiften Strumpf, über den weiter ab⸗ wärts graue Kamaſchen, der Steyermärker und Ty—
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roler nennt ſie„Loden“, geknöpft ſind. Die Füße / 7
bedecken Schuhe, mit Schnallen geziert und mit Bän⸗
dern feſtgehalten. Ueber den Schultern trägt er am breiten Bandelier die lederne, mit grünen Schnüren ausgeputzte Jagdtaſche, und unterm linken Arm ruht ihm der Stutzen, des Jägers vertrauteſte und liebſte Freundin.
Lange ſteht der Jäger am Ufer des Sees und ſchaut umher auf die ſchöne Gotteswelt, die ihn um— giebt, ſchaut hinauf zu den leuchtenden Alpenketten, ſchaut ringsum auf die bewaldeten Höhen, auf die zackigen majeſtätiſchen Felswände, auf die Matten
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