Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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er ſei ſchleunig zu beſorgen, damit ein großes Unglück verhütet werde.

Sie ſehen alſo, Ihr Mörder liebt Sie und er nennt es ein Unglück, wenn er genöthigt wäre, Sie zu vergiften. Von wem dieſer Brief ſein mag? Von irgend Jemand, der vielleicht irgend eine kleine Rache an Ihnen nehmen will, und Ihre bekannte Todes furcht benutzend, Sie ängſtigen will. Es wäre zum Beiſpiel möglich, daß Herr von Fritſch, der Geſandte des Großherzogs von Weimar beim Bundestag, ſich dieſe Myſtification erlaubt hat, ſowohl was Sie, als was mich betrifft.

Sie glauben das?

Und warum nicht? Sie wiſſen, wir haben dieſem armen Herrn von Fritſch ſowohl als ſeinem Herrn manches Aergerniß bereitet. Der Herr Geſandte kam von Frankfurt hierher, um an unſern Conferenzen Theil zu nehmen. Wir haben ihn indeß nur pro forma zu Einer unſerer Conferenzen eingeladen und er hat nachher unverrichteter Sache wieder abziehen müſſen. Wir haben außerdem in unſern Conferenzen und in den Punktationen zu denſelben oft genug auf den Großherzog Carl Auguſt als auf einen aufrühre riſchen Fürſten hingewieſen, der mit ſeinen liberalen