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noch an und ein Lächeln voll Hohn und Verachtung trat auf ſeine Lippen.
Es war ein furchtbarer, bedeutungsvoller Moment, ſelbſt der kleine Herzog von Reichſtadt hörte auf, mit ſeinen geliebten Soldaten zu ſpielen und ſetzte die Grenadiere der alten Garde hin, um ſeine Hände zu falten und mit flehenden angſtvollen Blicken die beiden Brüder zu betrachten, die bleich und ſtarr, im tödt
lichen Duell der Geiſter einander gegenüber ſtanden.
Selbſt Metternichs ſchönes Angeſicht verdüſterte ſich, und ſein Herz, das ſonſt in allen großen Kriſen immer noch leicht und fröhlich ſchlug, klopfte diesmal mit härtern Schlägen an ſeine Bruſt. Denn er war es ſich bewußt, daß dieſer Moment nicht blos das Schickſal des Erzhexzogs, nicht blos das Schickſal Oeſterreichs, ſondern auch ſein eigenes perſönliches Schickſal entſcheiden werde.
Gab der Kaiſer ſeinem Bruder nach, ſo war Met⸗ ternichs Einfluß gebrochen, ſo hörte er auf, Miniſter zu ſein, und von der leuchtenden Höhe, zu welcher er ſich erhoben, mußte er hernieder ſteigen in das Dunkel der Machtloſigkeit.
Plötzlich jetzt wandten die Blicke des Kaiſers ſich
von ſeinem Bruder ab und zu Metternich hin.


