Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

263

eiligen ihre Mitarbeiterſchaft an dem großen Bau, ſie fordern hinaus die verſprochenen Verfaſſungen, die freie Preſſe, dieſe andes. beiden erſten nothwendigſten Bedingungen der Völker es ge freiheit, und ſie fordern vergeblich!

ihrem Nun, ich meine doch, daß ſie in Baiern, in Wür— welche temberg und Baden genug Freiheit der Preſſe und jürſten recht hübſche Repräſentativ⸗Verfaſſungen hätten, rief r Er der Kaiſer.

ihnen Ja, Majeſtät, es iſt wahr, die Könige von Wür— he ſie temberg und Baiern, der Großherzog von Baden Lonſti waren ehrlich genug, ihre geleiſteten Verſprechungen , das auch erfüllen zu wollen. Sie. haben Repräſentativ⸗ en Ne Verfaſſungen, ſie haben eine freie Preſſe. Aber ſchon kopfer erhebt ſich drohend gegen ſie die Reaction, ſchon be— arteten ginnt man das Einſchüchterungsſyſtem und macht den er ſe Fürſten dieſer drei Länder das zum Verbrechen, was For doch nur die einfache Erfüllung ihrer Pflicht war. ainde Schon wagen es Rußland und Frankreich wieder, ihre Iunger allzeit geſchäftigen Hände in die deutſchen Angelegen⸗ 23 4 heiten zu miſchen, ſich zu beklagen über den Geiſt des 4 1 Liberalismus, der in Deutſchland erwacht iſt, zu be— un de gehren, daß man denſelben mit Gewalt und Strenge zur Ruhe zwinge. Das Volk, ſagen ſie, ſoll keine de d

Macht, kein Anſehen haben, das Volk ſoll nur arbei— gebli