Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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er ſich mit Donnergebrüll erhob und in ſeinem heiligen Zorn den unbeſiegbaren Feind beſiegte und ihn hinaus trieb über die geheiligten Grenzen des Vaterlandes. Ja, nicht die Fürſten, ſondern die Völker ſind es ge weſen, welche Napoleon beſiegten, welche mit ihrem Leben, mit ihrem Blut die Freiheit erkauften, welche dann in ihrer Treue und Kinderunſchuld ihre Fürſten wieder auf die Throne ſetzten und in rührender Er gebenheit und Großmuth warteten, daß dieſe ihnen jetzt die Verſprechungen erfüllen ſollten, welche ſie ihnen geleiſtet, daß ſie ihnen die verſprochene Conſti⸗ tution, die organiſche Vollendung des Bundes, das heißt die deutſche Nationalgröße, daß ſie ihnen die Freiheit und Unabhängigkeit der Preſſe als Dankopfer und Liebesgabe darbringen ſollten. Aber ſie warteten und hofften vergebens, ſie ſahen ſich bis hierher ge— täuſcht in allen ihren gerechten Anſprüchen und For⸗ derungen. Die Fürſten haben ihre Verſprechungen vergeſſen, ſie wollen das Volk wieder hineinzwängen in die alte, ſchweigende Unterthänigkeit, ſie wollen es nicht Theil nehmen laſſen an dem großen Bau der Nationalität, wie er doch ihnen im gemeinſamen Han⸗ deln und Thun verſprochen iſt von dem Bunde der deutſchen Völker in Frankfurt. Sie fordern vergebli