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Entſchuldigung bieten könnten. Ich frage Sie, weil Sie mir in dieſem Fall die öffentliche Meinung reprä ſentiren, deren Stimme leider gar ſelten bis zu mir gelangt. Ich lege mit meiner Frage das Leben und die Zukunft des Angeklagten, des Verbrechers in Ihre Hand, Herr Erzherzog, bedenken Sie das wohl, und antworten Sie mir daher ehrlich und nach Ihrem Gewiſſen: läßt es ſich entſchuldigen, d daß der Fähndrich von Sunders die Mordthat des Carl Lund zuns eine That des edelſten Patriotismus pries?
Ja, Majeſtät, ehrlich und auf mein Gewiſſen ant worte ich: es läßt ſich entſchuldigen, und Tauſende und aber Tauſende in Deutſchland denken, wie dieſer. Arme gedacht hat.
Und Sie ſelber, Herr Erzherzog? Ich ſagte es Ihnen ſchon, ich verlange von Ihnen, daß Sie mir rückhaltlos Ihre Anſicht ſagen, denn ſie repräſentirt mir die öfſentliche Meinung.
Wenn Ew. Majeſtät es verlangen, ſo werde ich meine Anſicht nicht verbergen, ſagte Johann mit ſtrah lenden Augen und kühnem Angeſicht. Ja, auch ich bin der Meinung, daß die That Carl Sand's zu ent ſchuldigen, zu begreifen iſt. Ich verſtehe es, wenn
die enthuſiaſtiſche Jugend den Mörder Kotzebue's, des


