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War zuweilen ſo desp'rat, daß ich vermeint', es nim mer aushalten zu können, und alles Ernſtes d'ran dacht, meine Wohnzimmer auf einen andern Flügel des Schloſſes zu verlegen, wohin mir keine Kaiſerin auf geheimen Corridoren nachfolgen könnt'. Aber ich hatt' doch auch wieder Furcht vor dem Skandal und der Rederei, die d'raus entſtehen würd', hatt' auch Furcht vor den großen blitzenden Augen der Kaiſerin, die überdies ſchon immer ausſchaute wie die Königin der Nacht und der Sterne, die halt bloß aus Ver ſehen ein biſſel auf die Erd' herabgeſtiegen wär'. So blieb's denn immer beim Alten, und ich mußts dulden und leiden, daß die Frau Kaiſerin gar oft hier herein gerauſcht kam, um mir ein biſſel regieren zu helfen, und daß ſie denn oft, wenn ich den när riſchen Einfall hatte, nicht allergehorſamſt ihr den Willen zu thun, und mich von ihr regieren zu laſſen, mit vernichtenden Zornesblitzen wieder mich endlich verließ. Ja, es war eine gar erhabene, gar geiſt reiche und leidenſchaftliche Dame, die Frau Kaiſerin Ludovika von Eſte, aber wir paßten halt nit zuſam men, ich war ihr nit großartig, nit genial und er haben genug, und ſie war mir halt zu großartig, zu genial und erhaben. So hat's denn gar manchen
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