Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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wir zählen dürfen. Die Miniſter ſolcher renitenten und aufrühreriſchen Fürſten, wie zum Beiſpiel der Großherzog von Weimar es iſt, werden ſorgfältig fern gehalten. Es iſt jetzt günſtige Gelegenheit, daß man ſich bald einmal wie zufällig begegnen kann. In einigen Monaten beginnen die Bade- und Brunnen kuren. Ich ſelbſt begebe mich nach Karlsbad, und dorthin könnte man vertraulicher Weiſe die Miniſter der befreundeten und gleichgeſtimmten Regierungen ein laden. Sie natürlich begleiten mich, denn Ihres ſchöpferiſchen Schwertes, Ihrer Feder, kann ich bei dieſem letzten Entſcheidungskampfe durchaus nicht ent behren, Sie müſſen hier, wie immer bei dem großen Duell, das wir gegen die Demagogie und den Libera lismus führen, mein Secundant ſein.

Ich werde Ew. Durchlaucht beweiſen, daß ich ſolchen Duellen mit freudigem Muth ſecundire, rief Gentz, daß mein Geiſt keine Furcht kennt und niemals das Haſenpanier ergreift. Ich werde mit meinem Schwert kämpfen für die gute Sache der Monarchie, der Cul tur, der Fürſten, gegen die Anarchie, Demagogie und Revolution, und meine Begeiſterung wird mir Kraft und Sieg verleihen.

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