Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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und das rothe Geſpenſt der Anarchie am weitern Um gehen und Nachtwandeln zu verhindern. Ich habe auf der Reiſe, die ich an der Seite des Kaiſers nach Italien machte, geſehen, welch ein finſterer revolution nairer Geiſt dort umgeht, und dieſer Geiſt drängt ſich auch nach Deutſchland hinüber. Wir müſſen ihn mit Energie und Gewalt beſiegen. Und wir können es, wenn nur alle deutſchen Fürſten einig, wenn ſie durch drungen ſind von der Erkenntniß der Gefahr, welche die Monarchieen gleichmäßig bedroht, und daher auch einig ſind im thatkräftigen, entſchloſſenen und raſchen Handeln. Um aber dahin zu gelangen, iſt es noth wendig, daß die Miniſter aller deutſchen Fürſten per ſönlich ſich beſprechen und dann mit überraſchender Entſchiedenheit, ehe noch andere widerſtreitende Stim men es zu hindern vermögen, Beſchlüſſe faſſen, die alsdann durch die Einſtimmigkeit zu Bundesbeſchlüſſen erhoben werden.

Es wird alſo abermals ein Congreß zuſammentre ten müſſen, nicht wahr?

Nicht doch! Ganz wie zufällig und von ungefähr müſſen die Miniſter der deutſchen Staaten ſich irgendwo begegnen, und die Einladungen müſſen nur an ſolche

ergehen, auf deren Uebereinſtimmung und Mitwirkung