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Gnade, um Erbarmen, haben Sie Nachſicht mit mei— ner Schwäche, ſie iſt eine rein phyſiſche, und erſchrecken Sie die arme feige Creatur nicht durch ſo grauſame Scherze.
Sie haben Recht, Freund, ſagte Metternich, ihm ſeine Hand darreichend, es war ein grauſamer Scherz, und ich bereue ihn. Aber ich geſtehe Ihnen, ich kann zuweilen der Verſuchung nicht widerſtehen, dieſem Dualismus in Ihrem Weſen nachzuſpüren und hinter dem tapfern unerſchrockenen Gentz, deſſen Feder wie ein zweiſchneidig Schwert unſern Feinden zu Leibe geht, mir den feigen, von Geſpenſterfurcht gepeitſchten zähneklappernden Gentz an ſeinen langen Ohren her vorzuziehen. Aber ich verſpreche Ihnen, es ſoll nicht wieder geſchehen, und ich will mich begnügen, immer nur den tapfern, klugen und geiſtreichen Diplomaten, Politiker und Publiciſten Friedrich Gentz, den berühm ten Protokollführer des Wiener Congreſſes, an meiner Seite zu ſehen. Und jetzt, da wir alſo ernſthaft reden, jetzt ſagen Sie mir, was der Jammerblick und das Entſetzen zu bedeuten hatte, mit dem Sie hier ein traten?
Mein Gott, Sie fragen das, Durchlaucht? fragte
Gentz. Sie haben alſo über Ihrem Sonnet wirklich


