Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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Gentz ſtarrte ihn mit wilden, entſetzten Blicken an und ſank dann ächzend, wie vom Blitze getroffen, auf ſeine Kniee nieder.

Ich flehe um Gnade, Durchlaucht, ſtammelte er ich bin kein Mörder, ich habe nicht den Muth dazu eine Mordwaffe zu führen. Mein Gott, der bloße Gedanke daran verwirrt mich, macht mich zum Kinde. Ew. Durchlaucht ſehen es wohl, denn ich zittere und ich weine in unausſprechlichem und ſchreckensvollem Jammer!

Und in der That, ein convulſiviſches Zittern durch ſchauerte ſeine ganze zuſammengeſunkene Geſtalt und die Thränen ſtürzten in hellen Bächen über ſeine Wangen nieder.

Metternich ſprang mit dem Ausdruck wirklichenr Theilnahme zu ihm hin, hob den Knieenden mit ſtarker Hand empor und geleitete ihn zu dem Divan hin, auf welchen er ihn niederdrückte und wo er dann neben ihm Platz nahm.

Sie ſind und bleiben doch allzeit ein großes Kind, rief er laut lachend, während Gentz noch immerfort

bebte und weinte. Ja wahrhaftig, ein großes und

thörichtes Kind ſind Sie, das weint und zittert, blos

wenn man ſich einen unſchuldigen Spaß mit ihm er

hoch Taſch

lauch