Die Hiobspoſt.
Bleich, mit verſtörtem Antlitz, mit zitternden Hän den trat der Hofrath Friedrich Gentz in das Cabinet des Fürſten Metternich ein und ſank athemlos, keines Wortes mächtig, auf einen Seſſel neben der Thür nieder.
Der Fürſt wandte ſich, an ſeinem Schreibtiſch ſitzend, lächelnd zu ihm hin und begrüßte ihn mit einem freundlichen Kopfnicken.
Nun, mein Herr Hofrath, ich habe die Ehre, Sie zu begrüßen und Ihnen einen beſten guten Morgen zu wünſchen, ſagte er mit einer tiefen ironiſchen Nei gung ſeines Hauptes. Ich vermuthe, daß Sie hieher gekommen ſind, um mir das Gleiche zu wünſchen.
Durchlaucht, ächzte Gentz, die Hände ringend, ich bitte um Verzeihung für meine Grobheit, aber in
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