fliehen Sie, :m Kaiſer— nuf Johanns ür hin. Io Sümme des
58 Soddaten. G
illen beſchwun
Ma eder an. M
dem Erzher „ di ſchob er ihm die
91 zen die Rel
all. ant,
Command
311
Ja, dieſer edle und würdige Mann hat mich er⸗ rettet, ſagte Hormayr, die Hand des Prieſters er⸗ greifend und ſie an ſeine Lippen drückend. Ihm danke ich es, daß ich wieder muthig und freudig bereit bin, das Leben und die Gefangenſchaft zu ertragen.
Das iſt mir lieb für Sie, Herr Hilbert, ſagte der Major trocken, denn ich glaube, Sie werden noch ziem⸗ lich lange Gefangener bleiben. Aber ich werde zum Glück nicht mehr die ſchwere Verpflichtung zu ertragen haben, Sie bewachen zu müſſen. Es iſt Befehl von Wien gekommen, Sie ſogleich von hier weiter zu trans⸗ portiren.
Wohin? rief der Erzherzog lebhaft, in dieſem Moment ganz und gar ſeiner Verkleidung vergeſſend. Wohin führt man ihn?
Der Major wandte ſich zu dem Prieſter hin, und ein einziger ſcharfer Blitz ſeiner Augen traf ſein Geſicht. Ich habe Befehl, das dem Gefangenen nicht zu ſagen, ſondern ihn darüber in Ungewißheit zu laſſen, ſagte er.*) Machen Sie ſich bereit, Herr Hilbert. Sie aber,
*) Man führte Hormayr von Munkats nach der Feſtung Brünn. Dort ſaß er bis im April 1814. Als die Kunde von Bonaparte's Abſetzung nach Dijon zum Kaiſer Franz kam, erzählt
Hormayr ſelbſt, ſchickte man augenblicklich einen Courier nach Brünn mit Hormayr's Freilaſſung, nach dreizehnmonatlicher geſetz


