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1818 in
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darf. Ich ſage Ihnen dies Alles ja nur, um Sie zu beſchwören, daß Sie entfliehen, daß Sie ſich dem Zorn des Kaiſers entziehen, daß Sie mich befreien ſollen von dem marternden Bewußtſein, Sie für mich ein— gekerkert und gefangen zu wiſſen. Oh, Freund, wenn Sie mich wahrhaft lieben, ſo eilen Sie, legen Sie dieſe Verkleidung an, entfliehen Sie! Oh, ich b ſchwöre Sie, entfliehen Sie!
RNein, Hoheit, ich darf nicht, ich kann nicht. Es er meine Ehre, ich kann Ew. Hoheit nicht um
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n cewillen in Gefahr und Ungemach bringen.
Sie wollen mir alſo dieſen letzten, dieſen einzigen
Troſt nicht gönnen, wenigſtens einen meiner Freunde,
den liebſten, den beſten, mir gerettet zu haben? Sie fühlen alſo nicht, daß ich leide? Oh, Freund, ich bin ein geſchmäheter, zurückgeſtoßener, in allen ſeinen Ge⸗ fühlen verrathener Mann; ich habe gekämpft gegen Metternich und ſein Princip, und ich bin beſiegt wor⸗ den von ihm, er triumphirt, und ich trete beſchämt
bei Seite; ich habe Tyrol geſchworen, es zu befreien,
und Metternich läßt meine Freunde und Anhänger
verhaften, läßt den Aufſtand, den ich entzündet, nie⸗
ſchlagen. Gönnen Sie mir den Troſt, ihm einen geiner Freunde entzogen zu haben. Retten Sie ſich,


