Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 3. Band (1860)
Entstehung
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Commandanten zu ſprechen, und zwar ihn allein zu ſprechen. Er wird alſo zu mir kommen, ich werde mich ihm entdecken, ihm ſagen, daß es für mich eine Ehrenſache war, einen Freund zu erretten, der um meinetwillen Gefängniß und Strafe zu erleiden hatte, ihn beruhigen, indem ich ihm mein Ehrenwort gebe, daß ich ſogleich mich ſelbſt zum Kaiſer begebe, um Sr. Majeſtät Alles zu bekennen, um ihm zu ſagen, daß Major Czapka ganz unſchuldig iſt, daß ich und ich allein Ihre Flucht bewerkſtelligt habe.

Und Ew. Hoheit glauben, daß ich ein ſolches Opfer annehmen werde? fragte Hormayr glühend. Sie glau⸗ ben, daß ich ſo klein und erbärmlich ſein könnte zu fliehen, während Ew. Hoheit hier zurückblieben, wäh rend Sie für mich den Zorn des Kaiſers auf Sich laden wollen. Niemals wird das geſchehen, niemals ſoll geſagt werden, daß Ew. Hoheit durch mich auch nur Eine Stunde des Leidens, der Zwiſtigkeiten mit Ihrem kaiſerlichen Herrn Bruder gehabt hätten. Oh, Ew. Hoheit wiſſen es ſo gut wie ich: der Kaiſer liebt ſeine Brüder nicht. Der Kaiſer iſt eiferſüchtig, beſon⸗ ders auf den Erzherzog Johann, weil er der edelſte, der geliebteſte, der genialſte ſeiner Brüder iſt. Er wird daher unerbittlich ſein in ſeinem Zorn, er wird

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