Prieſter, h um.
Prieſter te Kniee
pen, an
Prieſter.
bringen. lück und daran meinem kerkerten achtend
Stehen
marmen⸗
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Freund, ich öffne Ihnen meine Arme. Wollen Sie mich warten laſſen?
Hormayr ſprang empor, und warf ſich mit zärt lichem Ungeſtüm in Johanns Arme, und hielt ihn feſt umſchlungen, bis Johann ihn ſanft zurückdrängte.
Freund, ſagte er leiſe und haſtig, wir haben jetzt nicht Zeit, unſern Gefühlen nachzuhängen. Wir müſſen handeln! Hören Sie, was ich Ihnen zu ſagen habe. Es iſt Alles vorbereitet zu Ihrer Flucht, in dieſer Stunde noch werden Sie frei. Still! ſprechen Sie ganz leiſe, damit kein lauſchendes Ohr uns verſteht. Sie werden frei, und Sie werden gleich begreifen, auf welche Art.
Und mit raſchen Händen zog der Erzherzog das Prieſtergewand aus, und nahm die kunſtvoll gearbeitete Perrücke mit dem weißen Haar ab.
Nun thun Sie ein Gleiches, ſagte er leiſe. Geben Sie mir Ihre Kleider, nehmen Sie die meinen. Wir ſind, Gott ſei Dank, von Einer Größe und Figur. Hier habe ich Ihnen eine Schachtel mit Puder und Tuſche mitgebracht. Raſch, beſtreuen Sie ein wenig Ihre Stirn und Ihre Wangen mit Puder, wie ich es gethan, malen Sie ſich einige Falten, dann die Perrücke auf, den Hut tief in das Geſicht gedrückt, eine gebeugte


