Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 3. Band (1860)
Entstehung
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nur Gott dürfe hören, was der Kranke ihm zu ſagen habe.

Iſt der Wagen des Herrn Diaconus ſchon gekommen 5

Ja, Herr Commandant, er hält drunten vor dem Feſtungswall. Aber es iſt noch'was Anderes gekommen.

Was denn?

Ein Courier aus Wien mit Depeſchen für den Herrn Commandanten, die er ſelbſt Ew. Gnaden über⸗ geben ſoll.

So laß ihn eintreten, befahl der Commandant, dem Gefangenwärter Weber ſag', er könne den Prieſter nachher zur kleinen Seitenpforte hinauslaſſen, der Weg ſei da weniger ſteil für den alten Mann.

Der Prieſter war, wie Thomas ſeinem Herrn be⸗ richtet, zu dem Gefangenen Numero Vier eingetreten, und Weber hatte hinter ihm die Thür verſchloſſen, nachdem er dem Kranken mit lauter Stimme zugerufen, daß der Prieſter da ſei, um ſeine Beichte anzuhören.

Aber der Gefangene ſchien die Worte gar nicht gehört zu haben. Er lag unbeweglich auf ſeinem Lager da, und wandte nicht einmal das Haupt nach dem Eintretenden um.

Aber als das geräuſchvolle Schließen der Thür ihn