Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 3. Band (1860)
Entstehung
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wollen, ſo hätten ſie ja nur nöthig gehabt, ihn in die unterſten Kellergefängniſſe zu verurtheilen. Nicht vier Wochen hätte er's da ausgehalten. Statt deſſen geben ſie ihm Numero Vier, das beſte Gefängniß auf der Feſtung, befehlen ihn mit Anſtand und Achtung zu be handeln, und ihn gut zu verpflegen. Und dieſer Menſch begeht die Bosheit todtkrank zu werden, und zu be haupten, ich hätte ihn vergiftet. Herr Gott, ich werde noch raſend vor Zorn und Wuth, es dreht ſich mir Alles im Kopf herum, ich

Ein Geräuſch, wie das ferne Rollen eines Donners ließ den Major mitten in dem angefangenen Satz ver⸗ ſtummen und zum Fenſter hinſtürzen.

Ein Wagen! rief er vergnügt, ja wahrhaftig, ein Wagen. Rappen! Meine Rappen! Aber ſitzt Je⸗ mand drin? Ich kann's nicht erkennen. Der Wagen iſt in eine Wolke von Staub eingehüllt, aus der nur die Pferde herausſchauen. Kommt der Diaconus?

Er ſtieß das Fenſter auf und lehnte ſich weit hin aus, mit unverwandten Blicken die Staubwolke an ſtarrend, die näher und näher daher kam. Jetzt bogen die Pferde in den Felſenweg ein, der ſchmal und ſteil

zu der Feſtung emporführte; nun ſenkte die Wolke

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