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Euer erſtes und heiligſtes Menſchenrecht, Eure Frei⸗ heit, nicht verkümmern. Ich will Soldat, aber nicht Gefangenwärter ſein!“
Bei Gott, ich wollte, ich könnte das ſagen, rief der Major. Aber es geht nicht! Es iſt wider meinen Eid! Ich muß meinem Kaiſer gehorchen, und da ich nicht reich genug bin, um meinen Abſchied zu nehmen, ſo muß ich meine Pflicht als Commandant von Mun kats erfüllen, und die Gefangenen ſo feſt halten, daß ſie nicht entſchlüpfen können. Ja, ja, mein Herr Hil⸗ bert, es thut mir leid, aber Sie werden es ſich ſchon ſo lange hier gefallen laſſen müſſen, als bis Befehl kommt, Sie fortgehen zu laſſen.
Und wenn der niemals kommt?
So bleiben Sie immer hier. Aber Sie haben meine Bedingung vergeſſen, mein Herr, Sie ſollten uns die Speiſen nicht ungenießbar machen mit Ihren Klagen.
Klage ich denn? Herr Baron, ich fordere Sie zum Zeugen, habe ich geklagt?
Nein, mein Herr Hilbert, Sie haben das nicht gethan, und Sie ſehen auch nicht aus, wie Einer, der ſich vom Schickſal beugen ließe, ſondern wie Einer, der bereit iſt ihm Widerſtand zu leiſten. Es iſt immer ein ſchöner und


