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Ja, ſagte Metternich ruhig, es iſt ein eigenhändiges Schreiben des Erzherzogs Johann an den Kaiſer von Rußland. Er beſchwört darin den Kaiſer, ſich des un⸗ glücklichen Tyrols anzunehmen, und ihm ſeine thätige Hülfe angedeihen zu laſſen!— Da hätten wir alſo ſchon ein Document, das gegen den Erzherzog Johann zeugen wird, denn ich denke nicht, daß unſer Kaiſer ſeinen vielgeliebten Herrn Bruder zu dieſem Schritt ermächtigt hat.— Aber hören Sie nur! Da ſchlägt die Pendule elf Uhr, und wenn ich nicht irre vernehme ich im Vorzimmer die Stimme des Herrn von Roſchmann, der verlangt mir gemeldet zu werden!—
Das feine Ohr des Grafen Metternich hatte ihn nicht getäuſcht, Herbert öffnete abermals die Thür und meldete den Kreishauptmann von Roſchmann. Dieſer trat mit freudeſtrahlendem Antlitz in das Cabinet des Miniſters ein.
Excellenz, rief er jubelnd, ich habe mein Wort ge⸗ löſt, und Se. Majeſtät, wie Ew. Excellenz werden hoffentlich mit mir zufrieden ſein. Ich habe nach un⸗ ſäglichen Mühen und Schwierigkeiten mein Ziel erreicht, ich bringe überzeugende Beweiſe von der Schuld des Erzherzogs Johann.
Endlich! ſagte Metternich gelaſſen, während Hudeliſt
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