Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 3. Band (1860)
Entstehung
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nich, in eine Erörterung der Friedensbedingungen ein⸗ zugehen, ſondern ich wollte nur wiſſen, ob Rußland überhaupt einwilligt zu unterhandeln?

Ja, es willigt ein, ſagte Graf Stackelberg, und ich ſelbſt bin beauftragt zu ſagen, daß mein Souverain mit Vergnügen eine von dem öſterreichiſchen Hofe abge ſandte vertraute Perſon empfangen wird, indeſſen muß ich hinzuſetzen, daß Rußland durchaus nichts ohne die Zuſtimmung ſeines Verbündeten, des Königs von Groß brittanien, thun wird.

Dies wird freilich die Schwierigkeiten vermehren, denn Sie wiſſen wohl, daß der Kaiſer der Franzoſen gegen Großbrittanien einen glühenden Haß nährt; das Unterhandeln wird daher ſchwierig ſein und ſich ſehr in die Länge ziehen.

Deſto beſſer, Excellenz, ſagte Graf Stackelberg mit einem feinen Lächeln, Oeſterreich wird dadurch Zeit ge winnen, zu überlegen, ſich im Stillen zu rüſten, und die Erfolge der Verbündeten werden in ihm den Ent ſchluß reifen, ſich' der edlen und gemeinſamen Sache Deutſchlands und Europa's anzuſchließen, und ihr die Entſcheidung zu geben. Ich wiederhole Ew. Excellenz nur, daß, im Fall die Friedensunterhandlungen nicht zu einem Reſultat führen ſollten, und Oeſterreich ſich