zeld iſt knapp ich mir denn reinen Buben, ſ, und ſchaut
uf den Wal⸗⸗
ninnmm Alter, unt' er ganz nmeinen Paß
en, und thun,
aß gäb ihm müßt freilich unten kennt in doch nicht
hinaufträgt.
1r dop ch da in der
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aufgehen, dem Vater die Warnung bringen, und mit ihm fortwandern über die Höhen.
Sie ſind aber Beide fort, die Buben, klagte die Frau, der Schröpfel hat ſie hinauf gebracht in die Sennhütt' bei Ober⸗Lindau, und iſt bei ihnen. Wir Zwei ſind ganz allein, und keine Hülf' iſt da, und keine Rettung für meinen lieben Mann.
Ja, Mutter, es iſt Rettung da, rief Eliſe, glühend vor Aufregung, ich geh' hinauf zum Vater! Ich bring' ihm die Warnung und den Paß, und ich flieh' mit ihm!
Dul rief die Mutter entſetzt. Aber das iſt ja
unmöglich, armes Kind. Du kommſt nit hinauf, es iſt ein harter Weg für Männer, wie ſollt' ein Mädel ihn machen können, zumal bei Nacht und bei dem Sturm und Schneegeſtöber. Ihr werdet's nit können, Liſel, ſagte der Bauer, der Weg iſt ſteil und weit, Ihr werdet verſinken im Schnee, und Eure Schuh' werden ſtecken bleiben, und Eure Kleider wird der Wind faſſen!
Kein Weg iſt zu ſteil für mich, wenn ich den Vater retten kann, rief Eliſe begeiſtert. Ich muß zu ihm hinauf und Gott wird mich ſchützen, daß ich's kann. Wartet hier einen Augenblick, ich komm' gleich wieder, mach' mich nur fertig zu der Reiſe, dann gebt mir den Paß!


