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und Freudengeſchrei, überall ſchwuren die Männer, daß ſie den Feind nicht gutwillig in's Land wollten hinein laſſen, daß ſie nicht glaubten an die Friedensverſiche⸗ rungen, die man auf gedruckten Blättern im Lande ver⸗ breitet hatte, daß ſie vielmehr vermeinten, der Feind würde ſich rächen, und abermals ſo grauſam wüthen, wie er's auch im Mai ſchon bei ſeiner Wiederkehr ge— than, daß ſie daher entſchloſſen ſeien, zu kämpfen, und den Feind nochmals zu vertreiben.
So ſetzt Eure Gewehre im Stand, gießt Kugeln,
und haltet Euch bereit, ſagte Andreas Hofer überall zu den kampfbegierigen Männern. Bald ſollt Ihr von mir hören, und ſollt erfahren, was Gott will, daß wir thun ſollen!
Und auch in der Nacht gönnte Andreas ſich keine Ruhe. Es trieb ihn mit Ungeſtüm vorwärts zum großen Werk, das er vorhatte, er durfte jetzt nicht ruhen, und nicht raſten, er mußte vorwärts. So be⸗ nutzte er denn die ſchöne, mondhelle Nacht um über den Jaufen zu reiten, und als der Morgen empor dämmerte, da hielt ſein freudewieherndes Roß am Ufer der rauſchenden Paſſeyr, unweit von dem glänzend weißen Hauſe, das des Sandwirths Eigenthum war,
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