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der Bittſchrift an den General Buol, den Anführer der öſterreichiſchen Truppen in Tyrol, übergeben ſollte.
Nun war die Nacht gekommen, die Freunde und Kampfgenoſſen hatten lange ſchon das Haus Anton Steeger's verlaſſen, und nur Andreas Hofer war noch bei demſelben zurückgeblieben, um mit dem treuen Freunde die Noth der Zeiten, und die ſchlimmen Aus⸗ ſichten in die Zukunft zu beſprechen.
Ich kann's nit glauben, daß es Alles ſo ſich ver— hält, wie ſie's uns vorreden, ſagte Andreas Hofer ſeufzend. Der Kaiſer hat uns ja feierlich verſprochen,
er wollt' nimmer wieder ſein getreues Tyrol aufgeben
und verlaſſen, und's wäre Hochverrath, zu denken, daß der Kaiſer nit ſein Wort halten und getreulich erfüllen wird. Nein, nein, ich ſag Dir's, Anton, der Kaiſer und der liebe Erzherzog Hannes, die wollen uns ſicher nit verlaſſen, und nur die öſterreichiſchen Generäle, die haben keine Luſt mehr an dem Krieg, und die ſehnen ſich hinaus aus unſern Bergen, weil ſie ſich fürchten vor dem Bonaparte, und meinen, er würd's ihnen ge⸗ denken, wenn ſie dahier bleiben und ihm's Landel nit auf Gnad' oder Ungnad' übergeben.
Ich kann's auch nimmer denken, daß der Franzel uns verlaſſen ſollt', ſagte Anton Steeger, beifällig mit
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