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weiter hineingedrängt in das Innere Rußlands und iſt den Beſiegten, Geſchlagenen mit ſeinen Armeen ge⸗ folgt, das ruſſiſche Heer von Ort zu Ort vertreibend. Aber die Folge davon iſt geweſen, daß, wo Napoleon mit ſeinen Heeresmaſſen hinkam, er nur leere und ver wüſtete Städte und Ortſchaften ſand, denn die Ein wohner waren geflohen, und die ruſſiſchen Krieger hatten alle Vorräthe verzehrt, oder mit ſich fortge ſchleppt. Mag Napoleon daher auch auf dem Schlacht— feld Sieger ſein, ſo hat er doch ſchon jetzt in ſeiner Armee einen Feind, dem keine Tapferkeit und kein Heldenmuth widerſteht, den man weder mit Kartätſchen noch mit Kolbenhieben zurücktreiben kann. Dieſer Feind, das iſt der Hunger! Er hat ſchon ſein gräßliches Wüthen in den Reihen der franzöſiſchen Armee begon nen, und täglich fallen ihm mehr Opfer, als vielleicht eine Schlacht dem Kaiſer koſten würde.
Das wird ihn nicht hindern, und nicht ſchrecken, ſagte Johann achſelzuckend. Sie wiſſen ja, was er höhnend ſeinen Marſchällen erwiederte, als ſie ihm von dem ruſſiſchen Feldzug abrathen wollten, weil Frank reich nicht mehr im Stande ſei, aus ſeiner erſchöpften Bevölkerung neue Armeen zu ſtellen.„Ich habe täg— lich zwölftauſend Soldaten zu verzehren, ſagte er, und


