Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Erzherzog Johann und Metternich : 1. Band (1860)
Entstehung
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über denſelben hin, und trat durch die hohen Glas— thüren in ein Gemach ein, deſſen elegante und doch einfache Einrichtung, deſſen Stille und Ruhe einen wunderbar behaglichen Eindruck machte. Da waren bequeme Divans und Lehnſtühle, da waren Tiſche mit Kupferſtichen und Büchern, da in der Niſche des Fen⸗ ſters ſtand ein Schreibtiſch, umgeben von ſchönen blühenden Topfgewächſen. An der Wand hingen einige ſchöne Oelgemälde berühmter Meiſter, und auf dem Sims des Kamins ſtanden zur Seite einer bronzenen Uhr zwei allerliebſte Marmorſtatuen. An der Wand über dem Divan hing eine Guitarre und auf einem Tiſchchen zur Seite des Divans ſtand ein großer Kaſten mit Cigarren.

Nun, mein junger Freund Theodor Körner, was ſagen Sie zu dieſem Zimmer? fragte der Erzherzog, ſich an den jungen Dichter wendend, deſſen dunkle glühende Augen mit lächelnden Blicken umherſchauten.

Ich ſage, daß dies das reizendſte Zimmer für einen Poeten und Schriftſteller iſt, das ich in meinem Leben geſehen habe, rief Theodor Körner. Nur, verzeihen Ew. Hoheit, nur fehlt ihm, um vollendet ſchön zu ſein, noch Eins.

Was denn, mein Freund?