Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Andreas Hofer : 1. Band (1859)
Entstehung
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herzog retten, nder ich über⸗ wird, daß ſie abet ins Ver⸗ Erzherzog und

es auf Deiner verrathen, wie 1 Gott, Gott, iſt ein Ver⸗

ja, et iſt ein iebhaber, den athen, er will Still, winſel ahrheit wiſin die Gehein⸗ ſeins Feinde mkannſt wah verzweifunge

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herfielen, wie ſie mein Hab' und Gut pfänden, mich ſelbſt in's Schuldgefängniß führen wollten. Grade in meiner höchſten Noth ſandte Gott oder der Teufel, gleichviel wer, den Freund, der mich erretten ſollte. Hudeliſt kam, er hörte von meiner Noth, er verſprach nicht allein mich zu retten, ſondern auch zu einem reichen, angeſehenen Manne mich zu machen, wenn ich ein Werkzeug ſeiner Pläne ſein wollte. Ich war in Noth und Verzweiflung, der Verſucher lockte mich mit Gold und Ehren, ich gab mein Wort, ihm zu dienen, ſeine Pläne auszuführen, und er erlöſete mich dafür aus den Händen meiner Gläubiger, er that mehr, er erlöſete mich von der Schande und Schmach. Denn, um Dir die Wahrheit zu geſtehen,

ich hatte in meiner Verzweiflung falſche Wechſel ge macht, und ſie befanden ſich in Hudeliſt's Händen.

Wenn er wollte, konnte er mich verderben, aber er zog es vor, großmüthig zu ſein. Er gab mir die

Wechſel zurück und ich Und Du verkaufteſt ihm dafür Deine Seele? unter⸗ brach ihn Camilla.

Ich ward dafür ſein Freund, ſein Vertrauter, der Genoſſe ſeiner Pläne. Ich theilte ſeine Politik und

machte mich zum Werkzeug derſelben. Herr von 21*