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Was willſt Du mit dem Portefeuille? fragte ſie noch einmal mit heiſerer flüſternder Stimme.
Er lachte wieder. Ich will es gebrauchen, wozu es gut iſt, ſagte er. Sei vernünftig, Camilla, gieb meine Arme frei, ich warne Dich zum letzten Mal, gieb meine Arme frei, oder ich gebrauche Gewalt.
Thue es, ſagte ſie energiſch, tödte mich, aber ſo lange ich lebe, ſollſt Du dieſe Papiere nicht bekommen, denn ich habe geſchworen, ſie treu zu bewahren.
Weiberſchwur! rief er höhnend. Ein Thor, der auf Weiberſchwur baut. Du willſt es nicht anders! Nun ſo habe Deinen Willen!
Und mit aller Kraft ſeiner mächtigen Arme ſchleu⸗ derte er ſie zurück, und ſprang dann von ihr fort.
Sie taumelte rückwärts, und fiel mit einem dumpfen Schrei zur Erde nieder. Ihr Kopf ſchlug hart und ſchwer auf die ſcharfe Ecke eines Stuhls und ihre Stirn ward verletzt, daß ſofort das Blut aus der Wunde hervorquoll.
Du haſt es nicht anders gewollt, ſagte Roſchmann düſter. Ich mußte die Papiere haben und jetzt iſt es gut.
Er nickte ihr zu, und wandte ſich nach der Thür hin. Aber Camilla flog empor, zornig, wie eine Lö⸗


