Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Andreas Hofer : 1. Band (1859)
Entstehung
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ihm während des Ankleidens, wie wundervoll er ſelber geſchlafen, und wie ſehr der lange ruhige Schlaf dieſer Nacht ihn erquickt habe.

Dann, als der Kaiſer angekleidet iſt, ſich wieder in den grünen, mit Zobel verbrämten, mit goldenen Brandenbourgs verzierten Sammetrock gehüllt und ſeine Taſſe Chocolade getrunken hat, werden die beiden Commandanten gemeldet. 1

Der Kaiſer läßt ſie eintreten, und geht ihnen mit heiterm Angeſicht und einem ungezwungenen Lächeln entgegen. Er befiehlt den Platzeommandanten, den Plan der Feſtung auf dem Tiſch auszubreiten, und wendet ſich dann an den Commandanten der Artillerie.

Des Kaiſers ſcharfes Auge hat ihn ſogleich erkannt, mit ſeinem wunderbaren Gedächtniß hat er ſich ſogleich erinnert, daß er ihn früher in Italien geſehen.

Ach Périola, ruft er ihm heiter zu, Sie befinden ſich nicht wohl, Sie ſahen in Italien beſſer aus. Hier iſt nicht gut ſein, nicht wahr? Kehren Sie nach Frankreich zurück, wo wir beſſer Alle geblieben wären. Was denken Sie davon?

Sire, ſagte Périola mit leiſer ſchwankender Stimme, ich denke wie Sie, da mir Ew. Majeſtät einmal er⸗ laubt haben, meine Meinung auszuſprechen.

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