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kaufte er eines nach dem andern und war ſo oft in der Wiegenau, daß er zuletzt ganz dort hängen blieb.
Jetzt iſt Wiegenau wieder der alte grünende, blühende, herrliche Ort, wo Jedermann ſo gerne weilt. Auch iſt es wieder der nahrhafte Ort, wohin am liebſten die Höcke⸗ rinnen gehen, um Butter zu kaufen, und die Metzger, um Schlachtvieh zu holen, und die Müller, um ihren Bedarf an Waizen zu beziehen, und die Damen aus der Stadt, um ihr Obſt und ihre Wintergemüſe zu bekommen. Es iſt Alles wiedergekehrt, nur nicht die alte Hoffart und die alte Geldgier.
Unſere Wiegenauer aber, die wir näher kennen gelernt haben, leben noch Alle.
Der Peter gehorcht noch immer geduldig ſeiner Katha⸗ rine, wogegen der Philipp und ſeine Frau das Zanken nicht laſſen können. Die Schneidersfamilie iſt noch immer ſo dürr und neugierig und der Wiener Schloſſer beginnt noch alle ſeine Geſchichten:„Als ich in Wien war“.
Diehls⸗Vetters Kleiner hat eine glänzende Bäckerei in der Wiegenau angelegt und will noch eine Mahlmühle bauen. Auch der älteſte Sohn des Diehls⸗Vetters hat viele Verkehrtheiten abgelegt und verſpricht ein ganz reſpec⸗ tabler, vernünftiger Mann zu werden. Seine Frau, die Marie iſt noch immer der Liebling des Diehls⸗Vetters und des Lilien⸗Schuſters.
Die beiden Alten haben ſich zur Ruhe geſetzt und führen ein behagliches, beſchauliches Leben unter ihren


