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Obendrein ſtellte es ſich heraus, daß es die Haupt⸗ hähne ſeiner Parthei und ſeine ſpeciellen Helfershelfer waren, auf die ſich der Verdacht lenkte. Ganz und gar Unrecht hatte alſo der Diehls⸗Vetter doch nicht gehabt.
Es wurden nämlich vermißt der Altgeſelle von den Bäckern, der ſich ſeit ſeinem erſten Eintreffen in der Wiegenau vagabundirend dort herumgetrieben und dort ſchon einmal den verfehlten Verſuch gemacht, eine Actien⸗Bäckerei zu gründen, und zweitens der rieſige Gerbergeſelle, der Diehls⸗ Vetters Kleinen an jenem Sonntag ſo arg mißhandelt hatte. Beide waren jedenfalls der That im höchſten Grade verdächtig, waren aber auch überdies von dem Nachtwächter geſehen worden, wie ſie ſpät in der Nacht eine Leiter an dem Wirthshaus anlegten. Der Nachtwächter hätte ſich, wie er ſagte, nichts Schlimmes dabei gedacht. Das Wirths⸗ haus wäre ja die Heimath der Beiden geweſen.
Die Gensdarmerie der ganzen Gegend kam in Thätig⸗ keit. Auch der Telegraph ſpielte, allein vor der Hand wurde nichts entdeckt. Der Bäckergeſelle war ein gerie⸗ bener Burſche.
Mitten in dem Aufruhr und der Verzweiflung im Dorfe über den Verluſt der zwanzigtauſend Thaler kam ein zweites„Malheur“. So nannte es wenigſtens der Diehls⸗ Vetter. Andere ſahen es als ein Glück an.
Ein Commiſſionär aus der Stadt fing an, die feilge⸗ botenen Aecker in Wiegenau aufzukaufen ohne Unterſchied der Lage Morgen für Morgen um dreißig Thaler. Er


