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Endlich kamen die Dienſtboten heim, Knecht und Magd, die als Schnitter bei dem Fruchtſchneiden betheiligt geweſen waren. Die Magd erzählte, die junge Frau, wie ſie die Schwiegertochter nannte, hätte ſich mit den Kindern nach dem Walde zu gerettet. Verſchiedene Leute hätten ſie geſehen.
Da wurde der alte Mann ruhiger. Jetzt kam auch ſein älteſter Sohn mit den Pferden nach Hauſe. Den Wagen hatte er vor dem Dorfe ſtehen laſſen müſſen, da er durch die Trümmer auf der Straße nicht weiter
konnte. Von den zwei Söhnen des Diehls⸗Vetters war dieſer
älteſte Sohn jedenfalls der bravſte, aber trotz ſeiner Arbeitſamkeit und Nüchternheit der unleidlichſte. Obwohl beſchränkt war er voll Einbildung und zugleich ein Griesgram und ein Geizhals. Zu dem Unglück, das ſo unverſehens auch ihn betroffen hatte, machte er ein ent⸗ ſetzlich langes Geſicht und ſein breit herabhängender Mund und ſein ſtieres Auge kämpften mit verhaltenem Weinen.
Nach Weib und Kindern fragte er nicht. Dagegen konnte er von dem verunglückten Vieh im Stalle ſich nicht trennen.
Der Diehls⸗Vetter dagegen ging, um nach den Ver⸗ mißten Umſchau zu halten. Er ſtieg deswegen ein Trepp⸗ chen hinauf, um hinter die Scheune zu kommen, von wo ſich die Anhöhe nach dem Walde zu allmählich erhob und wo man die ganze Bergwand überblicken konnte.
Zum großen Vergnügen des alten Mannes fand er


