Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Je unverkennbarer die freudigſte Ueberraſchung aus dem Auge der Baroneſſe zitterte, und ihr von den purpurnen Wangen leuchtete, deſto laͤhmender griff auch die Seelenloſigkeit, welche ſich dem Blicke auf den Grafen in deſſen erbleichtem Geſichte dar⸗ that, ploͤtzlich ein, in das eben bis zum hoͤchſten Gipfel aufglimmende, uͤppige Leben ihrer ſuͤßeſten Gefuͤhle. Und kaum empfand er das ſchmerzliche Weh, das ihm geſchah, ſo riß er auch ſich mit Ge⸗ walt los, aus dem dumpfen Zuſtande und ſprach: Entſchuldigen ſie Verehrte, die Erſtarrung in der ſie mich ſehen. Von nichts zuvor unterrichtet, we⸗ der von dem Inhalte des ihnen Ueberreichten, noch auch von der Bedeutung des heutigen Tages mußte wohl

Herr Hudſon unterbrach ſie den hier Stok⸗ kenden muß ihr ſolchen als meinen Geburtstag verrathen haben. Ich geſtehe, ihnen ſogar lieber Graf, geſtehe ich's(wie moͤchte ich's auch laͤugnen?) daß der ungluͤckſelige Tag meiner Geburt, nie ſo köſtlich gefeiert worden, als heute, durch ihre Ge⸗ mahlin. Wie troſtlos auch alle uͤbrige Umſtaͤnde ſeyn moͤchten, ſo verpflichtet mich doch die Engels⸗ guͤte der Geberin, daß ich ihr ſogleich ein Zeichen