nannt, uns nichts anhaben und die Vruͤcke, welche von da die Hoffnung nach dem erſehnten Jenſeit ſchlaͤgt, ruht auf diamantenen Pfeilern feſt.
Nach ihnen alſo— erwiederte der aͤltere Muſiker etwas befremdet— wuͤrde die Poeſie den hoͤchſten Rang unter den Kuͤnſten einnehmen? Wie nach ihnen die Muſik, lieber Senner— antwortete laͤ⸗ chelnd der Graf— und nach unſerm Profeſſor Tip⸗ pel vermuthlich Mahlerei und Plaaſtik, welche beide ihrem geiſtigen Weſen nach, ja doch nur eins ſind. Kein Rangſtreit unter den drei heiligen Schweſtern! Baue jeder derjenigen, die ihm die Hoͤchſte duͤnkt, einen Tempel und opfere an ihrem Altare, ohne Haß und Neid gegen die uͤbrigen. Denn die wun⸗ dervolle Gruppe der Grazien aus dem Alterthume, die ſo anmuthreich ſich umſchlungen halten, ſind das herrlichſte Abbild dieſer drey, in Liebe ver⸗ einten Kuͤnſte.
3.
Ein Bedienter erſchien Herrn Hudſon anzukuͤndigen.
So heißt ja wohl der Amerikaner? fragte Senner. Der— ſprach der Graf— wenn ich nicht irre, ihnen wenig zuſagte.


